21. Februar 2008 - 14:23 Uhr
Noch 15 Minuten vor der Eröffnung wurde schnell das Licht noch ausgerichtet. Wie immer ist bei einer Gruppenausstellung mit eigentlich genügend Händen zum Arbeiten, wenn es darauf ankommt, keiner da. Und oftmals erscheinen die Hände gar nicht oder zu spät, um dann über zu wenig Platz oder ungünstige Ausstellungsplätze zu diskutieren. Arbeiten waren nicht fertig, die Präsentation nicht überlegt oder zu kompliziert – und viel zu wenig Zeit zum Aufbauen.
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12. Februar 2008 - 11:57 Uhr
Wie so oft bin ich an einem Wochentag spät unterwegs. Ich habe mittlerweile eine innere Uhr, die Viertel vor 12 laut piept, so dass ich mit einem Spurt noch in die letze Metro hechten kann. (Warum fährt in einer Metropole wie Barcelona die Metro in der Woche nur bis 12 Uhr?)
Gestern piepte sie wieder, ich stürzte los und – siehe da: die Gitter der Station waren noch offen. Ich wähnte mich schon in greifbarer Nähe meines Bettes! Da fährt ein kräftiger Arm in blau-gelber Uniform dazwischen. Und während ich mit dem RENFE-Mann diskutiere, sehe ich die letzte Metro kommen – und fahren. Weiterlesen »
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23. Januar 2008 - 13:05 Uhr
Wie gut, dass Barcelona am Meer liegt.
Es gibt immer frischen Fisch und Meeresfrüchte. Der Wind vom Meer bläst den Smog der Großstadt davon (und manchmal auch die Wäsche). Die jungen Buitres haben ein immer gut mit Opfern bevölkertes Jagdgebiet. Und wenn man den Verkehr, die Menschen, die Stadt satt hat, fährt man mit der Straßenbahn bis El Maresme (übersetzt: Das Meer ist ich) und starrt in die Ferne. Beobachtet große Kontainerschiffe, Segler und FKK-Bader.
Mein Lieblingsplatz ist eine Bank unterhalb der Festung auf dem Montjuic. Von dort aus kann man den kleinen Hafen am Monumental de Cristobal Colón mit den Segelbooten und privaten Yachten, den grogen Hafen mit Fähren und Luxus-Dampfern und den Güterhafen – ein Gewirr aus LKWs, Kontainerwagen, Kränen, Silos und Legoähnlichen Lagerstellen – sehen. Alle paar Minuten blitzt es am Himmel und ein Flugzeug gleitet in Richtung Aeropuerto. An diesem Platz sitze ich neben den Möwen und wilden Katzen, riesigen Agaven und Stiefmütterchen.
Passt das Meer in einen Koffer?
(Hanna)

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8. Januar 2008 - 00:24 Uhr
Winter in Deutschland: Eisregen, Dunkelheit und drinnen schön warm.
Winter in Barcelona: Spaziergang bei sonnigen 20°C, hell bis 19 Uhr und drinnen ganz schön kalt.
Kein Wunder, dass sich die Leute draußen treffen – ist einfach wärmer.
(Hanna)
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31. Dezember 2007 - 23:50 Uhr
Liebe Blog-Leser,
wir wünschen euch einen fantastischen Start ins das Jahr 2008. Hoffentlich gehen nächstes Jahr eure Wünsche und Pläne in Erfüllung…
Es ist ein Vergnügen für euch zu schreiben!
Hanna für die gesamte Gruppe Weimar
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18. Dezember 2007 - 23:14 Uhr
Als Austauschstudent in Barcelona, der Hauptstadt Catalunyas, gewöhnt man sich an einiges: Formulare auf Catalan, Vorlesungsverzeichnis auf Catalan, Quellen auf Catalan, Email-Korrespondenz auf Catalan, auch die regelmäßig wiederkehrende Erinnerung bitte auf Castellano zu sprechen, geht einem in Fleisch und Blut über. Gnädige Ausnahmen (“Wenn du bis zum Ende des Semester nicht fließend Catalan kannst, darfst du dein Referat auch auf Spanisch halten.”) versucht man zu schlucken und Unhöflichkeiten – die einheimischen Studenten neigen dazu, sich in deiner Anwesenheit laustark auf Catalan über einen zu unterhalten – zu ignorieren. Weiterlesen »
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5. Dezember 2007 - 13:08 Uhr
Vergesst alles! Hier gibt es sie: Die Originalen! Paprikas, die noch Paprikas sind, Mangos, die wirklich reif sind. Das heißt: Echt süß und saftig und nicht grün und hart (zwar haben wir gestern für eine Mango 3,60 Euro gezahlt – aber das kulinarische Gefühl erstickte alle Bedenken im Keim). Und natürlich Pata Negra… Warum nur machen die Spanier so einen verdammt guten Schinken? Wo in Deutschland Salz und Rauch sich die Klinke in die Hand geben, gibt es in Spanien nur Luft und Eicheln… Mhmmm… Schmatz… (M)

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17. November 2007 - 18:17 Uhr
Letzte Woche wurde ich für drei Tage nach Alcalá/Madrid eingeladen, um bei dem Filmfestival ALCINE unseren Kurzfilm “outsourcing” vorzustellen. Neben guten Filmen hatte ich so die Gelegenheit, mir die spanische Hauptstadt anzusehen.
Zwischen Madrid und Barcelona herrscht ein inoffizieller Wettstreit. Nicht nur die Fußballclubs stehen in ständiger Konkurrenz, auch die Städte selbst sind Gegenstand des “Konflikts” geworden. Wer hat die schönere Architektur? Wer hat die besseren Museen? Welche Stadt hat mehr Flair? Und welche ist wichtiger? Weiterlesen »
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