22. April 2010 - 12:48 Uhr
Markus und ich haben das 3D-Experiment gewagt und uns “Kampf der Titanen” mit einer dieser modischen Brillen angesehen. Es war deutlich zu spüren, dass die räumlichen Effekte erst in der Postproduktion eingefügt wurden, als der eigentliche Film schon längst fertig war. Und das war auch noch ziemlich schlampig.
Ich glaube, dass wir unser Experiment noch mal mit einem extra für 3D konzipierten Film wiederholen müssen. Zum Beispiel kam im Trailerblock die Ankündigung von Shrek 4 oder 5 oder welchem Teil? Und das war ein ganz anderer Schnack… Weiterlesen »
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30. März 2010 - 16:23 Uhr
Es ist schon ein schlechtes Zeichen, wenn im Vorspann nicht der Name des Regisseurs steht. Als wir dann beim Abspann waren – auch dort keine Spur von ihm – wusste ich auch warum. “Männer, die auf Ziegen starren” hätte so ein skurril-komischer Film werden können, wenn er sich auf die geheime Einheit im amerikanischen Militär konzentriert hätte, die in den 70ern unter dem Decknamen “Jedi” mit para-psychologischen Methoden die pazifistische Kriegsführung erprobte. Aber stattdessen wird alles Interessante in Rückblenden gequetscht! Weiterlesen »
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22. März 2010 - 11:09 Uhr
Wir geloben feierlich nun wieder regelmäßiger zu schreiben… Ist ja wirlich peinlich zu sehen, dass der letzte Eintrag aus dem Oktober stammt. Deshalb: Alles neu macht der März! Das neue Design möchte auch mit neuen Inhalten gefüllt werden.
Nachdem die Oscars auch schon ein Weilchen her sind und sich die Hurt-Locker-Euphorie gelegt hat, möchte ich an dieser Stelle meine persönlichen Oscars vergeben – sie sind unbedingt sehenswert (die meisten gibt es ja auch schon auf DVD):
Inglourious Basterds – Selten habe ich so befreit einen Film über deutsche Nazis ansehen können. Grandiose Schauspielführung, ein reinrassiger Tarantino mit Mut zu langen Szenen.
Wo die wilden Kerle wohnen – Spike Jonze hat nicht nur mein Lieblings-Kinderbuch verfilmt, er hat ihm auch neues Leben eingehaucht. Tolle Figuren, die bis ins kleinste Kostüm-Detail perfekt sind, ein beeindruckender Kinderdarsteller und sehr viel Gespür für die Emotionalität der Szenen. Absolut kindertauglich und gleichzeitig absolut erwachsenentauglich!
Das weiße Band – Schade, dass er nicht den Oscar bekommen hat. Ich bedauere es wirklich, denn dieses präzise inszenierte Stück bietet mit seinem Schwarz-Weiß viele Fragen, über die es sich lohnt nachzudenken. Und wieder: Was für eine ungewöhnliche Besetzung. Was für eine Präzision in der Inszenierung. (Meinen Oscar bekommt Haneke.)
Was sind eure Highlights des letzten Jahres?
H
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16. Oktober 2009 - 16:39 Uhr
Ich wollte eigentlich nur mal reinlesen, weil gerade alle davon sprechen. Aber bei “Sakrileg” haben auch alle geschwärmt (entsprechend groß war meine Enttäuschung). Also, ich war skeptisch.
Und dann begann ich zu lesen – und konnte nicht mehr aufhören! Als großer Fan von Sjöwall/Wahlöö und Hakan Nesser ist mir der schwedische Krimi vertraut. Aber was da Stieg Larsson geschaffen hat, ist atemberaubend.
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2. September 2009 - 16:30 Uhr
Es ist ja mittlerweile sehr modern, Filme zu machen, die länger als die üblichen 90min andauern. Da hat es mich ja etwas geschaudert, als ich 160 Minuten in der Vorankündigung las. Aber als der Abspann einsetzte, dachte ich: Wie? Schon vorbei?
Ich habe im Vorfeld bewußt keine Kritik gelesen, weil ich mir ganz unvoreingenommen eine Meinung bilden wollte. Natürlich kann man sich dem nicht ganz entziehen, aber im Großen und Ganzen habe ich doch relativ urteilsfrei im Kinosessel Platz genommen. Und es ging los und es hat mich nicht mehr losgelassen; überwältigt von akustischen und visuellen Kinobildern klebte ich tatsächlich schmachtend nach mehr an der Leinwand.
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23. August 2009 - 15:39 Uhr
Ein richtiger Robin Hood der 30er Jahre soll er gewesen sein, der John Dillinger. Raubte Banken aus, aber nie deren Kunden, nahm Menschen als Geiseln, doch tötete niemanden leichtsinnig. Ein Räuber mit Ehrenkodex. Und einer Schwäche, sonst wäre es ja langweilig und am Ende noch gut ausgegangen.
John Dillinger wollte es alles und das jetzt und sofort! Die Gesellschaft nahm ihn in Schutz, versteckte ihn, so dass er inmitten der Leute die erbeuteten Dollar kopflos verprassen konnte. Bis, und das war der Anfang vom Ende, ja bis SIE auftauchte. Naja, eigentlich tauchte sie nicht auf, sie wurde einfach besetzt, annektiert von einem charismatischen, bedingungslosen Mann. Von da an wurde Billie mit teuren Geschenken überschüttet und von der ständigen Sorge um ihren von Schutzkomplexen geplagten Geliebten in Gewissenskonflikte gestürzt.
John Dillingers Gegenspieler sollte einer der Größten FBI-Agenten der Geschichte werden: Melvin Purvis. Mit neuen Ermittlungsstrategien versuchte er der Verbrechenswelle Herr zu werden und – triumphierte. Weiterlesen »
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19. Juli 2009 - 10:45 Uhr
Ja wir haben es wieder getan. Zum sechsten Mal Harry, Ron und Hermione nach Hogwarts begleitet. Im Vorfeld von der Kritik gescholten, als Soap und Liebesabenteuer abgestempelt, packten wir trotz alledem unsere Gryffindor-Schals ein und besuchten die Preview. Und dann?
Momentan haben die Filme ja immer noch die Tendenz sich in den dreistelligen Zahlen der Länge zu überbieten. Aber diese 153 Minuten zogen einfach ohne Spur an uns vorbei. Hätten sogar noch mal so viel sein können. Weiterlesen »
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19. Juli 2009 - 10:31 Uhr
Ich war mal wieder die einzige Frau im Kino, aber das kenne ich mittlerweile. Was soll man als bekennender Action-Fan auch machen, wenn einem das gewisse Y fehlt? Trotzdem hingehen! Und so befand ich mich zusammen mit Markus (und dreißig weiteren Männern) in der Mitternachtsvorstellung von “Transformers – Die Rache”, um Megan Fox’ Maße und ganz viel Krach und Kampf zu genießen. Weiterlesen »
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