Kategorie: Festival-Tagebuch


Mehr zu lesen

12. Februar 2009 - 11:52 Uhr

gibt es auch im Teleportation Blog unter diesem Link.

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Sommer in Hamburg

7. Juni 2008 - 20:37 Uhr

Christiane und ich sind gerade in Hamburg auf dem Internationalen KuzFilmFestival – und mit uns der Sommer. Latte Macchiato und Eis in der Sonne und kurze Filme im stickigen Kino. Da kam die gestrige Aktion “A Wall is a Screen” gerade recht. Weiterlesen »

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Nachtrag

18. Februar 2008 - 17:06 Uhr

Mein letzter Film der Berlinale war “Hey Hey It’s Esther Blueburger”. Ein australischer Film über ein Mädchen, dass normal sein möchte, aber nicht ist. Auf dem Weg der Erkenntnis trifft sie die unter anderem die Ente “Normal”, Gott in der Kloschüssel und das Mädchen “Sunni”. Die Frage ist: ist es besser normal zu wirken und damit von den Anderen geliebt zu werden oder einfach die zu sein, die man ist? Große Frage die in diesem Film liebevoll bearbeitet wird. Am Ende gibt es keine eindeutige Antwort, aber auf jeden Fall die Botschaft: Sei wie Du bist! Und hab’ den Mut dazu! Ein mitreißender Film empfohlen ab 12 Jahre, treffend besetzt, witzig und charmant, mit liebenswerten Details, der mit 103 min allerdings etwas zu lang ist. (ch)

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Screening Emotions

14. Februar 2008 - 23:05 Uhr

So das Motto des diesjährigen Talent Campus. Und das Kino ist voller Emotionen (es sei denn man sitzt in einem schlechten Film). Ich saß in einem guten. BenX, eine belgische Jugendfilmproduktion (dt. Start im Mai). Ben ist Autist und wird im realen Leben von allen Seiten gemobbt. Aber Ben hat noch eine zweite Seite. In der virtuellen Welt eines Online-Rollenspiels ist er BenX. Und mit seinem Level 80 der Held. Mehr möchte ich gar nicht sagen, denn jeder kann sich ab Mai selbst ein Bild machen (und sollte dies tun). Den BenX ist ein großartig erzählter, visuell ungewöhnlicher Jugendfilm voller Tempo und eben Emotionen. Großartig. Großartig. Großartig. Exit! (M)

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Cannes meets Berlin

14. Februar 2008 - 22:34 Uhr

Da lief ich doch gestern am roten Teppich des Zoo Palastes vorbei; da wo sich Madonna ein paar Stunden später für ihr fragwürdiges Regiedebüt feiern lies und was sah ich da: ein kleines Leiterchen, wie die, die in Cannes zu Myriarden an den Zäunen festgeschlossen waren, damit die Fotografen den freisten Blick und das idealste Photo schießen können. Allerdings war dieses Berliner Leiterchen recht einsam, weil ganz allein da angeschlossen. Aber wer weiß, vielleicht hat es ja ein Franzose mitgebracht und es werden bald mehr… (ch).

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love was on the screen

14. Februar 2008 - 22:25 Uhr

heute gleich zweimal bei Generation 14+: “32A” (irisch/deutsch) und “Ciao Bella” (schwedisch).
“32A”
Nach Kussunterricht, dem ersten eigenen BH und dem Warten auf die erste Regel kommt die 14jährige Maeve das erste Mal mit einem Jungen zusammen, dem einige Jahre älterem Ben und vernachlässigt dadurch ihre besten Freundinnen. Die schneiden sie, zu Hause bekommt sie Ärger, weil sie mit Ben ohne Erlaubnis in einem Club war und dann zieht er auch noch mit einem älteren Mädchen von dannen. Ganz unaufgeregt wird sich verliebt, gezickt, geweint, die erste Zigarette geraucht, gekichert … 90min erwachsen werden ohne besondere Vorkommnisse.

“Ciao Bella”, ebenfalls ein Film über die erste Liebe, beginnt dort, wo “32A” aufhört. Mit sehr viel Gefühl wird hier “Mein erstes Mal” inszeniert. Weitaus dichter sind die Geschichte, die Kamera und die Figuren. Mustafa, ein in Schweden lebender Iraner, hat noch nie, trifft die rothaarige Linnea. Die hat schon und ist schwanger von ihrer italienischen Urlaubsliebe. Durch Zufall wird Mustafa bei einem Fußballturnier in der italieneischen Mannschaft eingesetzt und Linnea steht auf Italiener. Aus dem milchgesichtigen Brillenträger mit Oberlippenbartflaum Mustafa wird der rassige Sonnenbrillen Massimo. Und obwohl jeder sein Geheimnis hat, vorgibt, etwas Anderes zu sein, verlieben sie sich ineinander und natürlich tun sie es. Und auch natürlich kommt es wie es kommen muss: Sie gestehen einander ihre Lügen / Geheimnisse und verzeihen einander. Hach wie schön ist Kino! (Ch)

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Ein ruhiger Tag

14. Februar 2008 - 00:10 Uhr

Gibt es sowas auf der Berlinale? Notgedrungen schon. Die Luft war raus und aus die Maus. Oder eben der Bär. Langschlaf mit anschließendem Aldi-Baguette (Salami) Frühstück. Raus aus Little-Istanbul, rein ins HAU. Karten für den Tag bekommen und den ersten Latte M getrunken. Während sich Berlin voller Aufregung fragte, ob nun Madonna kommt oder nicht, zwitscherten die ersten Vögel in den Baumen. Cannes bekommt eindeutig Konkurenz… Nur die Palmen. Die fehlen noch. Und eben das Meer. Naja, was nicht ist…? Weiterlesen »

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The Black Balloon

13. Februar 2008 - 13:09 Uhr

Der australischer Film bei 14+ erzählt die Geschichte von Thomas und seinem autistischem Bruder Charlie. Thomas ist neu in der Stadt und verliebt sich in Jackie. Aber ständig hat er die Verantwortung für Charlie und empfindet seine Krankheit als peinlich gegenüber Jackie. Charlie ist nicht berechenbar, fällt immer auf und Charlie leidet unter dieser Art der Aufmerksamkeit. Er möchte seine Familie verleugnen und eine Chance auf Normalität. Doch seine Familie ist seine Familie, liebenswert mit allen Skurilitäten, die jedes einzelne Mitglied zu bieten hat. Und das versteht auch Charlie am Ende. Und dafür liebt ihn Jackie. (Ch)

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