Kategorie: Allgemein


Ja! Unser Weblog lebt wieder…

22. März 2010 - 11:09 Uhr

Wir geloben feierlich nun wieder regelmäßiger zu schreiben… Ist ja wirlich peinlich zu sehen, dass der letzte Eintrag aus dem Oktober stammt. Deshalb: Alles neu macht der März! Das neue Design möchte auch mit neuen Inhalten gefüllt werden.

Nachdem die Oscars auch schon ein Weilchen her sind und sich die Hurt-Locker-Euphorie gelegt hat, möchte ich an dieser Stelle meine persönlichen Oscars vergeben – sie sind unbedingt sehenswert (die meisten gibt es ja auch schon auf DVD):

Inglourious Basterds – Selten habe ich so befreit einen Film über deutsche Nazis ansehen können. Grandiose Schauspielführung, ein reinrassiger Tarantino mit Mut zu langen Szenen.

Wo die wilden Kerle wohnen – Spike Jonze hat nicht nur mein Lieblings-Kinderbuch verfilmt, er hat ihm auch neues Leben eingehaucht. Tolle Figuren, die bis ins kleinste Kostüm-Detail perfekt sind, ein beeindruckender Kinderdarsteller und sehr viel Gespür für die Emotionalität der Szenen. Absolut kindertauglich und gleichzeitig absolut erwachsenentauglich!

Das weiße Band – Schade, dass er nicht den Oscar bekommen hat. Ich bedauere es wirklich, denn dieses präzise inszenierte Stück bietet mit seinem Schwarz-Weiß viele Fragen, über die es sich lohnt nachzudenken. Und wieder: Was für eine ungewöhnliche Besetzung. Was für eine Präzision in der Inszenierung. (Meinen Oscar bekommt Haneke.)

Was sind eure Highlights des letzten Jahres?
H

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Und noch mal Fotos

30. Oktober 2009 - 04:58 Uhr

Morgen geht es schon wieder heim, deshalb hier noch ein paar Impressionen aus Chicago, der Stadt von Wrigley’s und Al Capone.
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Fotos aus Chicago

29. Oktober 2009 - 07:14 Uhr

Nach dem Break gibt es ein paar Bilder der Fortsetzungsgeschichte “Hanna in Chicago”…
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Teleportation in Chicago – und Hanna auch

28. Oktober 2009 - 01:19 Uhr

Ich bin gerade auf dem Chicago International Children’s Film Festival und präsentiere dort unseren Kurzfilm “Teleportation”. Heute war das Screening mit drei Schulklassen aus Chicago. Mehr dazu unter www.teleportation-film.de

Ich schicke an alle Leser des Blogs Grüße aus Chicago und ein Foto von dem Eisbären im Lincoln Zoo, der mir heute Nachmittag Gesellschaft geleistet hat. Leider konnte ich nicht zu ihm ins Becken, um zu plantschen…

In den nächsten Tagen werde ich noch ein paar Berichte über Chicago schreiben und Fotos bloggen. Mein Kommentar bis jetzt: Super Festival mit interessiertem Publikum und toller Organisation. Und auch die Stadt ist angenehm entspannt und vielseitig. Morgen mehr…
(H)

Plantschen

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Verblendung

16. Oktober 2009 - 16:39 Uhr

Ich wollte eigentlich nur mal reinlesen, weil gerade alle davon sprechen. Aber bei “Sakrileg” haben auch alle geschwärmt (entsprechend groß war meine Enttäuschung). Also, ich war skeptisch.
Und dann begann ich zu lesen – und konnte nicht mehr aufhören! Als großer Fan von Sjöwall/Wahlöö und Hakan Nesser ist mir der schwedische Krimi vertraut. Aber was da Stieg Larsson geschaffen hat, ist atemberaubend.
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Bye Bye, Blackbird

23. August 2009 - 15:39 Uhr

Ein richtiger Robin Hood der 30er Jahre soll er gewesen sein, der John Dillinger. Raubte Banken aus, aber nie deren Kunden, nahm Menschen als Geiseln, doch tötete niemanden leichtsinnig. Ein Räuber mit Ehrenkodex. Und einer Schwäche, sonst wäre es ja langweilig und am Ende noch gut ausgegangen.
John Dillinger wollte es alles und das jetzt und sofort! Die Gesellschaft nahm ihn in Schutz, versteckte ihn, so dass er inmitten der Leute die erbeuteten Dollar kopflos verprassen konnte. Bis, und das war der Anfang vom Ende, ja bis SIE auftauchte. Naja, eigentlich tauchte sie nicht auf, sie wurde einfach besetzt, annektiert von einem charismatischen, bedingungslosen Mann. Von da an wurde Billie mit teuren Geschenken überschüttet und von der ständigen Sorge um ihren von Schutzkomplexen geplagten Geliebten in Gewissenskonflikte gestürzt.
John Dillingers Gegenspieler sollte einer der Größten FBI-Agenten der Geschichte werden: Melvin Purvis. Mit neuen Ermittlungsstrategien versuchte er der Verbrechenswelle Herr zu werden und – triumphierte. Weiterlesen »

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Kapputnix

19. Juli 2009 - 10:31 Uhr

Ich war mal wieder die einzige Frau im Kino, aber das kenne ich mittlerweile. Was soll man als bekennender Action-Fan auch machen, wenn einem das gewisse Y fehlt? Trotzdem hingehen! Und so befand ich mich zusammen mit Markus (und dreißig weiteren Männern) in der Mitternachtsvorstellung von “Transformers – Die Rache”, um Megan Fox’ Maße und ganz viel Krach und Kampf zu genießen. Weiterlesen »

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Emanzipation?

8. Juli 2009 - 17:43 Uhr

Ach, manchmal ist es schon ein Kreuz mit der Emanzipation. Zum Beispiel, wenn man mit drei schweren Taschen Zug fährt und unerfreulicherweise in Leipzig umsteigen muss. Die Gesichter der jungen, vor Kraft strotzenden Männer im Gang sprechen Bände, als ich alleine mein Gepäck die Zugstufen runter- und wieder hochwuchte: “Ihr wolltet es doch selber so.”
Jetzt bin ich tatsächlich kein hilfloses, prinzipiell schutzbedürftiges Weibchen, aber ein bisschen muskuläre Unterstützung wäre hin und wieder nicht schlecht.
Nachdem die feminine Emanzipation zu weiten Teilen als abgeschlossen gilt (obwohl bei weitem noch nicht gleiche Löhne und gleiche Rechte herrschen), diskutiert man heute über die Emanzipation des Mannes. Er soll Gefühle zeigen und als Vater bei Kind und Haushalt bleiben dürfen ohne schief angeguckt zu werden. Der Mann, so heißt es, müsse in der modernen Gesellschaft nicht mehr das starke Geschlecht sein, maskuliner Beschützerinstinkt sei spätestens seit dem Aussterben der Säbelzahntiger obsolet.

Doch bei meinen gestrigen Erlebnissen auf dem Leipziger Bahnhof zeigte sich, dass wir eigentlich eine ganz andere Diskussion führen müssten: Wie es der Zufall wollte, hatte eine Mutter mit zwei Kleinkindern, eines im Kinderwagen und eines an der Hand, die selbe Zugverbindung. Eben jene mit Umsteigen in Leipzig. Und so schleppte ich nicht nur meine eigenen Taschen aus und in den ICE. Unter den Augen des “starken Geschlechtes” wuchteten zwei Frauen auch noch Kinderwagen und Trekking-Rucksack die Stufen runter und wieder hoch.
Es geht nämlich nicht darum, wer sich von wem oder was emanzipieren sollte. Eigentlich geht es um gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung. Offenbar sind dem Menschen diese Eigenschaften im Laufe der Evolution abhanden gekommen und durch den ständig präsenten Vorwurf der Emanzipation ersetzt worden.

Und noch ein Wort zu meinen starken Beobachtern der Umsteige-Aktion: Es ist keinesfalls eine Lösung, dass ich jedes Mal auf dumme, hilflose Blondine machen muss, nur damit mir jemand beim Koffer assistiert. Ist es zu viel verlangt, einfach anzupacken, wenn eine Frau emanzipiert um Hilfe fragt?

(Hanna)

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