Archiv für Mai 2009


Fotostrecke Cannes

18. Mai 2009 - 11:17 Uhr

Hier ein paar Bilder von unserem Festival-Aufenthalt in Cannes!

001.jpg

002.jpg

003.jpg

004.jpg

005.jpg

1 Kommentar » | Allgemein, Cannes-Tagebuch

Die Soziologie eines Festivals

18. Mai 2009 - 11:10 Uhr

In diesem Jahr sind wir ja das erste Mal ohne die direkte Unterstützung von German Films in Cannes und wie sollte es auch anders sein; es ist wieder anders als in den vergangenen zwei Jahren. Gab es im letzten Jahr noch das begehrte „R“ auf der Akkreditierung, das die Reservierung von Eintrittskarten in den Wettbewerb ermöglicht, so fehlt mir dieses Jahr dieser kleine wohlwollende Buchstabe. Aber ins Kino komme ich ja trotzdem, weil ich inzwischen weiß, wann ich mich wo und wie lange anstellen muss. Das Festival in Cannes ist wirklich ein Beispiel für die Absurdität von administrativen Mechanismen. Die Vergabe des „R“ misst sich am Grad der Professionalität. Aber innerhalb dieses Kartenbestellsystems wiederum gibt es weitere Unterscheidungen, wie viel Stunden vorher man Karten buchen darf und wie viele Punkte diese Kosten. und die Möglichkeit des Punktevergabesystems sind unergründlich. Aber trotz aller Hürden war ich bis jetzt jeden Tag im Kino und werde anschließend ein bisschen mehr über die Filme erzählen. (ch)

Kommentieren » | Allgemein, Cannes-Tagebuch

Auch ein blinder Produzent findet einmal ein Baguette

17. Mai 2009 - 11:35 Uhr

Nicht das wir blind sind, obwohl die Sonne schon recht hell ist (und Frau Schlicht einmal mehr ihre Sonnenbrillen vergessen hat) waren wir gestern Abend um 21:00 Uhr auf der Suche nach Nahrung, die nicht cannesische Preise hat. Und siehe da, nach vielen Stunden Öffentlichkeitsarbeit auf diesem wunderbaren Festival gab es eine Bäckerei, in der wir fanden, was wir suchten. (ch)

3 Kommentare » | Cannes-Tagebuch

Bedingungsloses Grundeinkommen

8. Mai 2009 - 13:19 Uhr

Gestern war ich bei einem Vortrag von Götz Werner zum Thema bedingungsloses Grundeinkommen. Ich bin fasziniert von der Idee, die ein Umdenken bei allen, an der Gesellschaft beteiligten erfordert und wünsche mir, dass sich möglichst viele Menschen auf den Weg machen, Arbeit neu zu denken. Der Grundsatz: arbeiten wollen und können, weil jeder ein Einkommen hat, das seine Existenz sichert und nicht arbeiten zu müssen, um ein Einkommen zu haben. Dabei geht es um Freiheit, die Möglichkeit der Wahl zur Verwirklichung (m)eines Talents, eine angemessene Anerkennung von Leistungen und die Achtung der Arbeit meines Mitmenschen im Sinne der “Brüderlichkeit”. Viel konkreter und argumentativ sicherer gibt es jede Menge Information auf www.archiv-grundeinkommen.de und www.unternimm-die-zukunft.de
Ich wünsche allen interessierten eine spannende Lektüre und frohen Mut beim An- und Um-Denken mit dem Wunsch darüber ins Gespräch zu kommen. (Ch)

Kommentieren » | Allgemein

     Neuere Einträge »