31. März 2009 - 15:54 Uhr
Heute mal kein Film- sondern ein Buchtip. 2009 – das Jahr der Jubiläen. Bauhaus, Schiller und natürlich auch die Maueröffnung. Zu diesem Thema wird es gerade 2009 unzählige neue Bücher geben. Eines dieser Bücher möchten wir sehr gerne vorstellen. Es heißt: Oktoberfrühling – Die Wende in Weimar. Erschienen ist es in der Reihe “Weimarer Schriften” und geschrieben von Pfarrer Christoph Victor. Kaum ein Buch hat es, zumindest aus meiner Perspektive, geschafft, die Tage jenes Herbstes 89 besser und persönlicher zu formulieren. Und egal ob die Geschichte in Leipzig, Magedeburg oder eben Weimar spielt. Sie steht stellevrtretend für eine Zeit, über die man unbedingt berichten und erzählen muss. Bevor alles unter einem Mantel aus verklärter Nostalgie oder übertriebener Verurteilung verschwindet. Zudem thematisiert das Buch auch die für mich sehr wichtige Frage nach der Verantwortung derer, die damals das Land verließen und denen, die geblieben sind. Wichtig. Lesen. Kaufen. (M)
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7. März 2009 - 12:04 Uhr
Lieber Tom Tykwer,
Es tut mir ehrlich leid, aber dein neuer Film bekommt auf unserer internen Wertung nur magere 5 Punkte. Noch auf dem Berlinale Talent Campus habe ich dich über das Thriller-Genre und die Gestaltung von Filmfiguren sprechen hören. Hat mir alles sehr gefallen. Um so größer war meine Verwunderung, als ich “The International” im Kino sah. Wie war das noch mal: Thriller? Figuren? (Und dann noch diese unsägliche Diskussion um die prophetische Voraussicht des Bankencrashs!) Weiterlesen »
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7. März 2009 - 11:21 Uhr
Ein legendäres Duell wird wiederholt auf die Leinwand gebracht: Der TV-Show-Moderator Frost interviewt Expräsident Nixon zu seinem Leben, seiner Politik – und zu seinen Fehlern. Zusammen mit einem politisch-rhetorisch geschulten Team versucht Frost Nixon den Prozess zu machen, den er verdient aber nie bekommen hatte.
29 Interviewtage spielt Nixon mit dem charismatischen aber politisch völlig unerfahrenen Frost, wie die Katze mit einer todgeweihten Maus. Mit jedem Tag sinkt die Stimmung der Expertengruppe weiter in den Keller, sogar der schillernde, immer positive Strahlemann Frost sieht sich persönlich ruiniert (hat er sich doch bis an sein Lebensende verschuldet, um Nixon vor die Kamera und sich damit aus dem Vorabendprogramm zu bringen).
Doch in der Nacht vor dem letzten Interview, kommt Frost – der sich bis dahin aus der inhaltlichen Gestaltung des Gesprächs immer herausgehalten hatte – der Geistesblitz. Hätte es sich nicht wirklich so zugertagen, die Wendung der Geschichte zum Hollywood tauglichen Finale wäre nicht aushaltbar. Weiterlesen »
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