24. Februar 2009 - 12:31 Uhr
Stell Dir vor Du bist ‘ne Frau und gehst in einen Actionfilm. Dann sitzt du wahrscheinlich so wie ich in einem Kino voller Männer und Du siehst 90 min Liam Neeson, der nochmal einen Actionfilm drehen wollte, bevor er zu alt dafür ist (oder doch wieder ein Jedi-Ritter wird). 96 Stunden bleiben ihm, um seine Tochter vor Drogenabhängigkeit und Zwangsprostitution zu retten; das ist schon die ganze Geschichte. Rechts und links bleiben die Leichen liegen, Neeson schiesst sich den Weg durch die albanische Mafia frei und doch hat diese “Einmann-Nahkampf-Strategie” Poesie, Stil und Charme. Sehr archaisch und ohne großartige, heute gerne verwendetet Effekte schafft Besson wieder einmal Körperkino der oberen Klasse zu inszenieren, in dem die ringenden Gegner im Zweikampf fast zu tanzen scheinen. Actionkino, das trotz aller Gewalt etwas mit jedem von uns zu tun hat. Mit “96 Stunden” hinterlässt der Produzent Luc Besson wieder einmal mehr seine, von mir geliebte Handschrift, die mich schon früh fasziniert hat in “Nikita”, “Leon der Profi”, “Taxi” oder “Das fünfte Element”.
“96 Stunden” bekommt von mir 8 von 10 möglichen Punkten.
p.s. für alle, die keine Blut sehen können…man sieht keins!
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14. Februar 2009 - 18:43 Uhr
In einer recht umfangreichen Online-Bewerbung tippte ich Angaben zu mir, meinen Projekten, meinen Plänen und Mottos ein. Pünktlich zu Weihnachten kam die Zusage, dass ich 2009 am Talent Campus teilnehmen darf. Markus war letztes Jahr dabei und hatte es mit seinem Kurzfilm “Teleportation” unter die fünf Finalisten des Berlin Today Awards geschafft, die den Talent Campus eröffnen würden. So war ich gleich doppelt vertreten: einmal als neues “Talent”, ein zweites Mal als Co-Autorin und Produktionsleiterin von “Teleportation”. Weiterlesen »
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14. Februar 2009 - 14:47 Uhr
Max’ Mutter ist echt peinlich. Sie hat ein Talent dafür mit dem Ärmel an Türklinken hängen zu bleiben, wenn man gerade seine coolen neuen Freunde beeindrucken will. Sie spricht mit sich selbst oder redet im Supermarkt so laut, dass sich alle umdrehen. Und dann erzählt sie auch noch total peinliche Geschichten – vor der Flamme ihres Sohnes. Max würde am liebsten im Boden versinken.
Und dann passieren einige Dinge im Leben von Max, die dringend Handlungsbedarf erfordern. Die normalen Lösungsversuche schlagen fehl und Max muss erkennen, dass es manchmal gar nicht so schlimm ist, peinlich zu sein. Vielmehr erfordern peinliche Probleme peinliche Lösungen! Weiterlesen »
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12. Februar 2009 - 11:52 Uhr
gibt es auch im Teleportation Blog unter diesem Link.
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10. Februar 2009 - 12:16 Uhr
Nun sind wir schon fünf Tage hier in der Hauptstadt, auf der Berlinale, zwischen rotem Teppich, Blitzlicht und “Ah, hast Du den schon gesehen…”. Fünf Tage Begegnungen, Menschenansammlungen, Medienrummel und der Hauptsache; Festivalfilmen. Doch je mehr man mit Networking befasst ist, desto rarer werden leider die Kinobesuche. Und so habe ich erst zweimal die Möglichkeit gehabt: der Kinderfilm “Die Magie des Wassers” und das Jugenddrama “Cherrybomb”.
Die neuseeländische deutsche Koproduktion “Magie des Wassers” erzählt die Geschichte des Zwillingspärchens Melody und Kimi. Nach dem tragischen Unfalltod von Melody bleibt der Maori Junge Kimi alleine zurück und versucht auf seine Art mit dem Verlust zurecht zu kommen: für zwei Essen, mit Melody reden, ihr Foto von der Wand der Toten nehmen…das ist seine Art sich dem Tod seiner Schwester zu verweigern; seine Art, sie bei sich zu behalten. Doch Melodys “Geist” ist eigenwillig, sie ist müde und möchte ihren Frieden finden und bittet Kimi, sie gehen zu lassen. Er weigert sich hartnäckig, doch nach und nach beginnt er zu verstehen, was Tod bedeutet und das “Loslassen” dazugehört. Zwei wunderbare Kinderdarsteller bewegen sich in einer Welt des Wassers (Regen, Meer), die Bilder spiegeln die Farben und den Klang des Meeres in einer sehr epischen Erzählungform. Leider lenkt die zu dominate Nebenhandlung zwischen zwei Teenagern von der Interaktion zwischen den Geschwistern ab, so dass der Zuschauer immer wieder die Nähe zu Kimi und Melody verliert. Aber trotzdem eine “7″ mit Meerschaum von mir. (ch)
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5. Februar 2009 - 19:28 Uhr
Sie Mensch. Er Vampir. Sie 17 und er auch (zumindest ein bisschen). Sie intelligent und hübsch. Er der perfekter Liebhaber, und sogar ein gut aussehender.
“Twilight” mit dem verspielten deutschen Titel “Bis(s) zum Morgengrauen” ist die Geschichte von dem Mädchen Bella und dem Vampir Edward. Solche Geschichten sind so alt wie die Welt. Zwei, die für einander bestimmt aber durch Grundbedingungen ihres Lebens von einander getrennt sind. Aber in Hollywood kommen sie sich trotz aller Hindernisse (Menschen sind schließlich die Nahrung der Vampire) näher. Aber auch nicht zu nah: Zwei ganze Küsse (auf den Mund!) bleiben von der Liebe übrig, lässt man mal die schmalzigen Kommentare außer acht.
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