24. Januar 2009 - 18:09 Uhr
And the oscar goes to… H und M haben eine kleine Short List aufgesetzt. Wie jedes Jahr ein kleiner Lottoschein (auch wenn bei einigen Rubriken die Filme noch unbekannt sind – oder nur auf Festivals gesichtet werden konnten). Hier unsere Tip(p)s:
Bester Film:
H: Frost/Nixon
M: Slumdog Millionaire
Beste Regie:
H: Danny Boyle
M: Danny Boyle
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15. Januar 2009 - 20:15 Uhr
Der deutsche Verleihtitel (Zeiten des Aufruhrs) zeugt mal wieder von absoluter Unlust, sich über Titel und Namen Gedanken zu machen. Und während die Weltpresse sich nur über “das Traumpaar vom Schiff” auslässt, übersehen die meisten den eigentlichen Film. Und der kommt daher, ganz still und leis, und mit einem Donner ist er wieder weg. Selten habe ich einen so stillen, aufwühlenden, nachdenklichen und klaustrophobischeren Film gesehen. Kate Winslet, Leonardo DiCaprio und Sam Mendes in absoluter Hochform. Ein Kammerspiel ohne Effekte, getragen durch die sagenhaften Bildern von Roger Deakins. Natürlich in Scope. Dem einzig wahren Bild. Und während man noch versucht, dem “Vorstadtidyll” zu entkommen, zücke ich Stift und Zettel und notiere: 10 von 10 möglichen Punkten. (M)
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11. Januar 2009 - 12:10 Uhr
Endlich mal eine Komödie! Und dazu noch eine intelligente von der Art, die sich über keinen lustig macht. Sondern jeder lacht über sich selbst und mit den anderen.
Der Plot ist klassisch: Ein Postdirektor wird versetzt – in den hohen Norden Frankreichs. Der genaue Ort ist egal, denn es ist weit, weit weg in einem unmöglichen und unzivilisierten Landstrich. Doch so unmöglich ist es “im Norden” natürlich nicht… nur glauben das die daheim gebliebenen Freunde und auch die Frau des Postdirektors. Als diese sich dazu entschließt, ihrem Geliebten überall hin zu folgen, sogar in den Norden, kommt das ganze System ins Wanken…
Ich habe Tränen gelacht! Doch leider findet “Willkommen bei den Schtis!” keine Auflösung, die den Niveau der vorangegangenen Stunde entspricht. Schnell müssen lose Enden der Geschichte verknüpft werden und jeder sein persönliches Happy End finden. Dennoch sehenswert!
“Willkommen bei den Schtis1″ bekommt 7 von 10 Punkten.
(Hanna)
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11. Januar 2009 - 12:03 Uhr
Ein Mann, eine Frau, viele Rinder, ein kleines Kind ohne Eltern und die endlose Weite Australiens. Baz Luhmann inszeniert einen Film á la “Vom Winde verweht” vor der Kulisse des Känguruh-Kontinents, mit viel Schmerz und Liebe, aber auch Humor, der die Romantik erträglich macht.
Hugh Jackman, frisch gebackener “Sexiest-Man-Alive”, ist als Drover nett anzusehen. Das weibliche Pendant Nicole Kidman versprüht weit weniger Charme, was nicht nur an ihrer Rolle als überhebliche Mrs. Boss liegt, sondern vielmehr an ihrem Stil, der zunehmend einer Trockenpflaume gleicht. Nichtsdestotrotz: großes Kino, schöne Bilder!
“Australia” bekommt 7 von 10 Punkten.
PS: Wer entdeckt den Pepsi-Mann im australischen Busch? Schöner Querbezug…
(Hanna)
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