14. Oktober 2008 - 23:33 Uhr
Kaum ein anderer deutscher Film hat in den letzten Monaten so viel Wirbel verursacht, wie der RAF-Film. Berichte hier, Verrisse dort, Farbanschläge in Hamburg und im Kino? Schwer zu sagen. Nach dem Konsum des Films fühlt man sich, als wäre man einen Marathon gelaufen. Allerdings schlecht vorbereitet. Die Kondition lässt zu wünschen übrig und das Muskelmaterial ist auch nicht das Beste. Kurzatmigkeit stellt sich ein und am Ende hat man weder das Gefühl etwas gewonnen noch etwas verloren zu haben. Ähnlich wie bei Krabat versucht man hier jedem gerecht zu werden. Alle deutschen A-Stars bekommen ihre fünf Minuten, Stefan Austs Buch wird auf Zelluloid projiziert (in der Hoffnung, da würde automatisch ein gutes Drehbuch rauskommen) und auch die Türklinken sollen exakt so sein, wie zu Baaders Zeiten. Weiterlesen »
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13. Oktober 2008 - 11:51 Uhr
Für Liebhaber des Romans von Ottfried Preußler steht dieser Film von Anfang an unter einem anderen Stern. Wie so oft bei Literaturverfilmungen ist es kaum vorstellbar, dass die geschriebene Vorlage in ihrer Komplexität und Dramaturgie in einen Spielfilm übersetzt werden kann. Bücher haben den unschlagbaren Vorteil, dass sie viel Raum für die eigene Phantsie lassen und so jeder Leser die Geschichte mit der eigenen Vorstellungskraft auffüllt. Ein Umstand, der bei einem Film, einem Stück erschaffener Realität, wegfällt. Der Film gibt vor, wie die Geschichte zu sehen ist. Doch ist es für die Leser von “Krabat” auch ihre vorgestellte Geschichte? Weiterlesen »
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12. Oktober 2008 - 12:47 Uhr
In der norwegischen Komödie “Die Kunst des negativen Denkens” prallen der therapeutische Optimismus einer naiven Psychologin und der gesunde Pessimusmus eines querschnittsgelähmten Mannes aufeinander. Manchmal lassen sich die Umstände eben nicht ändern durch positive Entscheidungen, gruppentherapeutisches Bauchgekraule oder endlose Gespräche. Weiterlesen »
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10. Oktober 2008 - 10:58 Uhr
Die Idiotie macht vor keiner Gesellschaftsschicht halt. Sie betrifft CIA-Analysten, Schriftstellerinnen, Heimwerker, Kinderärztinnen und Fitnessstudio-Mitarbeiter. Und wenn dann noch ein bisschen Paranoia, Alkohol, Frust und Verzeiflung dazu gegeben werden, ist das Chaos perfekt. Da sieht auch der sonst allwissende amerikanische Geheimdienst nicht mehr durch. Weiterlesen »
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10. Oktober 2008 - 00:21 Uhr
Unfassbar, dass einem einzelnen Menschen so viele Rückschläge passieren können: Kündigung, Einsamkeit, Tod des einzigen Kindes, eine unerhörte Liebe, Geldmangel, gescheiterte Selbstmordversuche. Und ebenso unfassbar, dass es trotzdem immer weiter geht. Hanna zweifelt und weint, fällt hin, verliert alles und trotzdem geht es immer weiter. Denn wer weiß, ob die Geschichte nicht doch gut ausgehen kann? Weiterlesen »
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9. Oktober 2008 - 19:04 Uhr
Petra Weisenburger begleitet die letzten Jahre ihrer Freundin Jenny Gröllmann, bis diese im Herbst 2006 an Krebst stirbt.
Die Dokumentation “Ich will da sein – Jenny Gröllmann” ist ein Rückblick auf die vielseitige Arbeit der Schauspielerin, ein Resümee Gröllmanns Lebensstils, ihres Liebeslebens und nicht zuletzt eine politische Aussage. Denn neben viel Lob, liebevollen und schmerzlichen Erinnerungen wird versucht in ein dunkles Kapitel Licht zu bringen: die vermeindliche Tätigkeit der Jenny Gröllmann als Spitzel der Stasi. Weiterlesen »
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