Archiv für Juli 2007


Film-Talk in Ludwigsburg

31. Juli 2007 - 12:38 Uhr

Christiane und Hanna im Gespräch mit Anna Henckel-Donnersmarck.

Produzentinnen im Gespräch

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“Der Sturm” in der Barfüsserruine Erfurt

26. Juli 2007 - 11:59 Uhr

Am Dienstagabend habe ich in Erfurt, in der Barfüsserruine das Shakespeare Stück “Der Sturm”, aufgeführt vom Neuen Schauspiel Erfurt gesehen. Noch bis 4. August kann man ein stimmig inszeniertes Stück voller Hoffnung, Liebe und Gesang sehen. Eine Romanze ohne Intigen, Mord und Heldenblut; leicht, amüsant und sommerlich. Wer also Lust auf Sommertheater unter freiem Himmel hat, der wird hier einen vergnüglichen Abend haben. (ch)

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Du bist nicht allein

24. Juli 2007 - 11:19 Uhr

Ein Film voll Melancholie, unerfüllter Liebe und über den Wert von Arbeit in der heutigen Zeit. Hans Moll und seine Frau leben seit Jahrzehnten in der Platte. Da zieht ein neue Mieterin, die Russin Jewgenia in die Nachbarwohnung ein. Zunächst wird Hans von seiner Frau genötigt, Jewgenia zu helfen, doch schon bald sucht Hans immer öfter die Nähe der schönen Nachbarin. Und während Frau Moll in ihrem neuen Job als Nachtwächterin aufblüht, verliebt sich Hans in Jewgenia. Großartig gespielt von Katharina Thalbach und Axel Prahl ist der Film ein Stück Zeitgeschichte, ein Ausschnitt, in dem die Protagonisten auf der Suche nach Liebe, Anerkennung, nach einer Aufgabe sind; auf der Suche nach einem Platz, ihrem Platz in der Gesellschaft. Jeder von ihnen geht dabei seinen individuellen Weg und scheitert ein wenig, etwa wenn Frau Moll entdeckt, dass sie als Nachtwächterin eine leere Halle bewacht. Hans beginnt seine Frau zu belügen, indem er vorgibt für die Steigerung seiner Arbeitsmarktchancen eine Hollänisch Sprachkurs zu machen, aber in Wahrheit das Geld für Jewgenias Waschmaschine ausgibt…Leider verliert der Film im zweiten Drittel an Dynamik und Intensität und scheitert, ebenso wie die Figuren in einigen Momenten an sich selbst, so dass er auf der Punkteskala von mir ein solides + bekommt. (ch)

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Death Proof: Ein todsicher kompromisloser Film?

23. Juli 2007 - 15:14 Uhr

Herumfliegende Körperteile, schlechte Schnitte, überfrachtet Bilder, katastrophale Synchronisation, leere Dialoge…Wer einen Film mit Handlung, tiefsinnigen Dialogen, liebenswerten Figuren erwartet hat, wird sicher sehr unbefriedigt aus dem Kino gehen. Denn eigentlich geht es oberflächlich um nichts. Und doch hat dieser Film sehr viel mehr, als auf den ersten, vielleicht sogar erst auf den zweiten Blick sichtbar wird. Oberflächlich sind die Figuren, ein Mädchentrio, schnell eingeführt. Wenig Fläche, um sie zu mögen. Aber warum auch, wenn sie bereits nach 40 min. sowieso schon alle sterben werden. Das zweite Mädchentrio ist dem Zuschauer schon etwas näher, weil sie ebenfalls Schablonen sind und man meint, sie aus dem ersten Teil schon zu kennen. Manch Andere tauchen nur für eine Szene auf und werden, so wie eine der Hauptfiguren symbolisch irgendwo in der Einöde Louisanas vergessen. Und doch treibt der Film seine Figuren vorwärts, in dem bekannte Versatzstücke aneinander reiht, patriarchalische Muster und Mythen demontiert. So zum Beispiel, wenn die Stuntfrau “Schiffsmast” spielend auf der Motorhaube liegt. Da räkelt sich nämlich nicht das sexy Pinup-Girl im knappen Bikini auf dem Inbegriff der Männlichkeit, der Motorhaube, sonder die taffe Stuntfrau in Jeans und T-Shirt hat Spaß an schnellen, starken Autos, der Gefahr und freut sich am Rausch der Geschwindigkeit. Natürlich wird diese Szene unterbrochen von einem Angriff, ein Angriff von Stuntman Mike, dem einsamen Wolf in diesem Film, der Frauen jagt und tötet. Aber das Ende kommt überraschend und mit Nachdruck. Und wenn man das Ganze mit dem nötigen Humor sieht, ist dieser Film meiner Meinung nach ein absolut kompromisloser Film! (ch)

P.S. Das Bild zeigt für in paar Sekunden den Regen, starker, strömender Sommerregen. Die dicken Tropfen fallen in die Pfütze des überschwemmten Parkplatzes. Nur Sekunden, aber so intensiv, das jeder ein Gefühl dazu entwickelt: Und das ist Kino.

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Mein Robodad

19. Juli 2007 - 12:53 Uhr

Gruppe Weimar bereitet ein neues Kurzfilmprojekt vor und wer schauen möchte, um was es geht, der kann sich auf der Internetseite: www.robodad-film.de einfach mal umsehen. Viel Spaß! (ch)

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Aus dem Leben einer Oper (Vol.Ende)

16. Juli 2007 - 19:01 Uhr

Schon ein paar Tage her – hier der Bericht von der Premiere:
Wie immer Pannen und Chaos im Vorfeld. Alle können vor Nervosität kaum schlafen. Die einen vergessen sogar zu tanken und bleiben mit ihrem Auto am Premierentag irgendwo in der Brandenburger Steppe hängen. Dann noch Wassereinbruch im Theater. Aber am Nachmittag ist der Saal voll. Eltern, Großeltern, Kinder und sogar ein Adliger. Mehr als 300 Besucher wollen die Bremer feiern. Es gibt Szenenapplaus für den Esel und Süßigkeiten für alle. Mir bleibt zu sagen: Esel, Katze, Hahn und Hund – ihr ward extrem super und es hat mir viel Spaß gemacht. Danke! (M)

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Ein bisschen Frieden

16. Juli 2007 - 18:52 Uhr

Ein bisschen Frieden

Hanna entdeckte neulich in Weimar: Frieden gibt es nur über Umwege!

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Über Harry zu Potter und zurück

16. Juli 2007 - 18:40 Uhr

Ja ich habe alle Bücher gelesen. Und ja, ich habe sie auch in der Kinderausgabe gelesen und nicht die schreckliche Erwachsenenversion. Und auch ja: ich habe alle Filme gesehen. Unter uns: Ich besitze sogar einen von Hanna selbst gestrickten Schal in den Farben von Gryffindor.
Um es gleich zu sagen: Der Film ist, wie alle anderen auch, viel zu lang. Auch wenn jetzt alle Potter Fans aufschreien und sich beschweren, dass ja all die mehr oder weniger tollen Details aus dem Buch gar nicht im Film sind. Es ist mir egal. Buch und Film sind zwei Sachen. Ein Film hat eigene Gesetze und kann nicht mit einem 1000 Seiten Machwerk verglichen werden. Aber der Film erschafft eine Atmosphäre, die auch in den Büchern zu spüren ist. Die Welt der Zauberer, die Gefahr von V**** (also dem, der nicht genannt werden darf) und eben Jugendlichen, die sich nicht nur ihren pupertierenden Problemen stellen müssen, sondern auch noch der ständigen Bedrohung ihres Lebens gegenüberstehen. Ich habe den Film genossen. Auch wenn er hier und da zu breit und viel zu unwichtige Dinge erzählt. Auch wenn das Ende sehr überraschend kommt und sofort wieder verpufft. Auch wenn wir viele der Bilder nun schon kennen. Ja – es ist gutes Popcorn Kino. Aber auch nicht mehr. Und Snape… Snape ist einfach nur fantastisch. Und das jedes Mal aufs neue. (M)

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